Die Früchte der Scheinmyrte, auch Kokkelskörner genannt, enthalten das sehr giftige Pikrotoxin, das aus den Sesquiterpenverbindungen Pikrotoxinin und Pikrotin zusammengesetzt ist. Bereits 2 bis 3 Früchte können für den Menschen tödlich sein.
Pikrotoxin wirkt in geringer Dosierung anregend, in höheren Mengen jedoch ähnlich wie Strychnin. In homöopathischer Dosen ab D4 kann es bei verschiedenen Schwindelformen versucht werden.