Eisenhut, Blauer

Pflanze: Aconitum napellus L.

Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Hinweise:

Sehr giftig!
Den Kontakt der Pflanze mit der Haut und die Einnahme von Pflanzenteilen vermeiden!
Nach Kontakt mit der Pflanze entsprechende Hautareale mit kaltem Wasser spülen, danach mit Seife waschen. Im Zweifelsfall wenden sie sich an den Giftnotruf.

Für Familien mit Kindern und Haustieren ist von der Anpflanzung des Eisenhuts als Zierpflanze dringend abzuraten. Bei Spaziergängen in den Alpenregionen sollte darauf geachtet werden, die Pflanze nicht zu pflücken.

Keine medizinische Verwendung der Droge!
Das in allen Pflanzenteilen enthaltene Alkaloid Aconitin gehört zu den am stärksten wirksamen Pflanzengiften. Es wird auch durch die intakte Haut rasch in den Organismus aufgenommen.
Erste Vergiftungserscheinungen äußern sich in Empfindungsstörungen der Haut, z.B. Kribbeln im Mund, die sich über den ganzen Körper ausbreiten. Die Körpertemperatur fällt ab, es kommt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfällen und Urinabgang. Später kommt es zu Herzrhythmusstörungen, Verlangsamung des Herzschlags, Atemlähmung und starken Schmerzen.

Hier finden Sie allgemeine Infos wie Sie sich bei Vergiftungen verhalten sollten.
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