Mäusedorn

Pflanze: Ruscus aculeatus L.

Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)

Hinweise:

Nicht ohne ärztlichen Rat während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!
Obwohl bisher noch keine Risiken bekannt wurden, sollte insbesondere während der ersten drei Schwangerschaftsmonate Ruscuspräparate nicht ohne Anraten des Arztes verwendet werden.
Es ist nicht bekannt, ob die Inhaltsstoffe in die Muttermilch übergehen.
Bei plötzlich auftretenden Schmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden, da dies ein Hinweis auf eine Beinvenentrombose sein kann.
Im allgemeinen sind Präparate aus dem Mäusedornwurzelstock gut verträglich. Nach Einnahme können Magen-Darm-Beschwerden oder Durchfälle auftreten. Bei anhaltenden Durchfällen sollte das Präparat abgesetzt werden.

Wechselwirkungen:

Ruscusextrakte haben einen wenn auch schwachen gefäßverengenden Effekt. Aus theoretischen Überlegungen erscheint die Einnahme nicht sinnvoll bei Patienten, die Alphablocker z.B. zur Blutdrucksenkung einnehmen.
Das Auftreten von Ödemen unter einer Behandlung mit Kalciumantagonisten kann möglicherweise durch die Einnahme gebessert werden.
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