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bekannt werden!
Weide
Pflanze: Salix species
Familie: Weidengewächse (Salicaceae)
Hinweise:
Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren!
Zur Behandlung fieberhafter Erkältungskrankheiten sollte Weidenrinde auch nicht bei Jugendlichen verwendet werden, da es wie bei anderen Salicylaten zur Ausbildung des Reye-Syndroms, einer seltenen aber möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung, kommen kann.
Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten oder anderen entzündungshemmenden Schmerzmitteln sowie bei Asthma oder Neigung zu Allergien!
Nicht zusammen mit anderen antirheumatisch wirkenden Schmerzmitteln einnehmen!
Die Kombination mit Schmerzmitteln wie z.B. Aspirin oder Ibuprofen erhöht die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen und Risiken.
Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden bei Neigung zu Magen- oder Darmgeschwüren!
Weidenrindenpräparate scheinen besser magenverträglich zu sein als andere Schmerzmittel. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass durch die Therapie Geschwüre begünstigt werden.
Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden bei Störungen der Nieren- oder Leberfunktion!
Nicht anwenden bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, einer zumindest in Deutschland selten auftretenden Erbkrankheit!
Bei anhaltenden oder immer wiederkehrenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden!
Im allgemeinen ist die Behandlung mit Weidenrinde auch über längere Zeit gut verträglich. Empfindliche Personen können jedoch mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich reagieren und selten sind allergische Reaktionen möglich. In diesen Fällen sollte die Behandlung sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
Wechselwirkungen:
Wie bei den Salicylaten sind unerwünschte Wechselwirkungen mit Medikamenten zur Behandlung des Bluthochdrucks, der Zuckerkrankheit, sog. blutverdünnenden Mitteln und anderer chronischer Erkrankungen nicht auszuschließen. Sollten Sie zusätzlich Medikamente einnehmen, empfiehlt sich daher die Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker.
Aufgrund des Gerbstoffgehaltes können Zubereitungen aus Weidenrinde die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Auch hier empfiehlt sich eine Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker.